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Darf es mir bitte auch mal schlecht gehen?!

Ehrlich, bei der folgenden Sache reagiere ich zunehmend ungehalten: Ich pienze mich aus, wie beschissen es mir geht, der Rücken tut weh, die Beine tun weh, der Bauch tut weh. Mir ist kotz-schlecht und schwindelig, meine Nerven liegen blank, ich fange bei jedem Mist an zu heulen, auch und vor allem in der Öffentlichkeit. Und ich muss noch über drei Monate schwanger. Das ist nicht so richtig toll.

Und während ich, mal wieder kurz vorm Heulen gestehe, dass ich langsam nicht mehr kann, kommt mein zweit liebster Lieblingssatz: „Vielleicht wird es ja bald besser!“ (Mein allerliebster Lieblingssatz ist „Eeecht, ich war immer TOTAL GERNE schwanger!“ „Schön für dich! Aber findest du nicht auch, dass das gerade tierisch fies ist, mir das unter die Nase zu reiben?“)[Weiterlesen]

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Zum (nachträglichen) Geburtstag von Wackelpudding die 5 beliebtesten Artikel des letzten Jahres!

Stimmt schon, es ist schon ein bisschen her, dass mein Blog seinen ersten Geburtstag gefeiert hat. Es müsste im Juni gewesen sein. Aber da ich den ganzen Sommer aufgrund der ungünstigen Kombination aus schwanger und abartige Hitze ausgeschaltet war, ist der Geburtstag irgendwie überhaupt nicht gebührend gefeiert worden. Deswegen erst heute ein kleiner Rückblick auf die fünf beliebtesten Beiträge seit Bestehen von Wackelpudding. Viel Spaß!

Platz Nr. 1: Bild_Frau„Liebe Freundin…“

„ich möchte dir heute schreiben, weil ich weiß, dass du meine Worte nicht hören willst. Aber ich muss sie trotzdem los werden, weil ich mir große Sorgen um dich mach. Es geht um deinen Mann.“ (weiter lesen)

Platz Nr. 2: „Männern helfen, Väter zu werden.“Bild_Vater Hand

„Das Ausbleiben der Periode, der erste Ultraschall, die Schwangerschaftsbeschwerden, die ersten Tritte im Bauch – der Übergang von Frau zur Mutter ist begleitet von körperlichen Erlebnisse, die der Frau zweifelsfrei vor Augen führen: „In deinem Leben verändert sich etwas. Du erwartest ein Kind, du wirst Mutter.“ Höhepunkt dieser körperlichen Reise ist das Feuerwerk aus Schmerzen, Emotionen und Hormonen während der Geburt des Kindes. Für Frauen, die stillen, bleibt auch nach der Geburt eine starke körperlicher Anteil in der Beziehung zum Neugeboren. Für sie ist weiterhin ein Großteil ihrer Mutterschaft von körperlichen Empfindungen geprägt.

Den Männern fehlt so ein körperlicher Bezug. Die gesamte Schwangerschaft und in der Regel auch während der Geburt, sind sie Zuschauer. Neun Monate lang beobachten sie teils fasziniert, teils schockiert, was da vor sich geht, wer dieses unbekannte Wesen im Körper der geliebten Frau ist.“ (weiter lesen)

Platz 3: „Mein Sternenkind.“Grab_verwildert_5

„Ich habe lange überlegt, ob ich den Artikel über den Tod meines ungeborenen Babys auf meinem Blog veröffentlichen soll. Es ist sehr intim, es ist sehr privat. Gleichzeitig habe ich den Wunsch, andere Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich damals, zu bestärken. Zu bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen. Sich nicht von den Ärzten und Ärztinnen verunsichern zu lassen. Deswegen möchte ich darüber schreiben. Es ist der Weg, für den ich mich entschieden habe. Für andere Frauen wird ein anderer Weg der Richtige sein. Habt den Mut, selbst herauszufinden, was ihr braucht. Es ist euer Körper, es ist euer Kind, ihr müsst mit dem Verlust weiterleben. Die Ärzte mögen wissen, was für euren Körper das Einfachste ist, was für die Krankenkasse das Billigste ist, was bezüglich möglicher Klagen das Sicherste ist. Aber sie kennen eure Seele nicht, sie kennen eure Stärke, aber auch eure Schwächen nicht. Das wisst nur ihr! Auch euer Partner hat nur eine kleine Ahnung, was ihr in dieser unbekannten Extremsituation braucht. Nur ihr selbst könnt es wissen. Vertraut eurem Instinkt, dann wird selbst diese schlimme Situation noch ihren guten, ihren schönen Moment offenbaren. Dieser Moment wird es sein, der euch in der Zeit der Trauer Kraft gibt. Verschenkt ihn nicht, lasst ihn euch nicht nehmen, denn es ist euer Leid und es ist euer Moment!“ (weiter lesen)

Platz 4: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ – natürlich ist dieses Lied rassistisch.Bild_Bass

„Neulich kommt mein Sohn aus dem Kindergarten, total begeistert von dem neuen Lied, dass sie gelernt haben. Sofort war das Lied auch aus meiner Kindergartenzeit wieder präsent: Drei Chinesen mit dem Kontrabass. Seit dem verfolgt mich das Lied als penetranter Ohrwurm. Das ist aber nicht der Grund, warum ich mit meinem Sohn besprochen habe, dass ich das Lied nicht mehr hören möchte. Nein, mich stört der Rassismus, der in diesem Lied enthalten ist. Was daran rassistisch ist? Sehr schön erklärt bei World is a Village: Wie sie uns zu Rassisten machten.“ (weiter lesen)

Platz 5: „Mutterliebe – Väterliebe.“BIld_Bärchen

„Wenn man mit kinderlosen Frauen über Mütter spricht, kommt das Thema oft auf die Frage: „Warum macht sie das?“ „Warum verkauft sie sich beruflich so unter wert?“ „Warum lässt sie sich das von ihrem Mann bieten?“ „Warum gibt sie sich so auf?“ „Was ist nur aus ihr geworden?“

Ja, ich weiß, es ist hart. Zuzugucken, wie die selbstbewusste, intelligente, zuvor so starke und emanzipierte Freundin plötzlich dem Mann aufs Land hinterher zieht, den Job aufgibt, um erstmal zuhause bei den Kindern zu sein, Spaß am Haushalt entwickelt, anfängt zu nähen und schließlich für ein paar Stunden unter ihrem Niveau arbeitet, einfach, damit sie mal wieder raus kommt!“ (weiter lesen)

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Bei uns zuhause herrscht Zensur!

ZENSUR. Buhh, böses Wort. So was soll man nicht machen! Zweifelsohne, Zensur ist schlecht, böse, pfui, das machen autoritäre Regime, böse Menschen, das geht gar nicht. Meinungsfreiheit, ja, das ist schick, das wollen wir hören, so soll das sein! Okay, klingt jetzt etwas ironisch, aber natürlich, Zensur ist auf jeden Fall was schlimmes, Meinungsfreiheit was gutes. Das sehe ich schon auch so.

Aber, soll ich euch was sagen, bei uns zuhause ist nichts mit Meinungsfreiheit. Komplett abgeschafft, naja, zumindest in Teilen. Ich will das in manchen Situationen nicht mehr hören! [Weiterlesen]

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„Wer weiß, was sie zu ihm gesagt hat!“ und andere Schuldzuweisungen

Okay, hier noch ein paar Gedanken von mir zum Thema häusliche Gewalt. Als ich den ersten Artikel (Brief an meine Freundin) dazu geschrieben habe, hätte ich gar nicht gedacht, dass mich das Thema nicht wieder los lässt. Ich würde ich freuen zu hören, ob ihr meine Überlegungen teilt.

Die Tage habe ich mich mit einer Freundin über eine meiner Bekannten unterhalten. Traurigerweise hatte ich kurz vorher mitbekommen, dass die Bekannte wahrscheinlich von ihrem Mann geschlagen wird. Ich hatte ohne ihr Wissen oder das ihres Mannes einen Streit der beiden mit angehört, in dem sie wörtlich sagte: „Ich rufe die Polizei. Diesmal mache ich es wirklich, ich lasse mich nicht mehr von dir verprügeln.“[Weiterlesen]

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Carola Fuchs‘ Buch Mama zwischen Sorge und Recht.

Cover_Mama zwischen Sorge und RechtVor ein paar Tagen hat mich Carola Fuchs gefragt, ob ich Lust hätte, ihr Buch Mama zwischen Sorge und Recht. Die aberwitzigen Erfahrungen einer Mutter in Sachen Umgang zu lesen und zu rezensieren. Lust hätte ich definitiv. Schon allein, weil die Leseprobe auf ihrer Webseite sehr angenehm zu lesen ist. Und das trotz des ernsten und eigentlich auch sehr traurigen Themas.

Carola Fuchs berichtet in ihrem Buch von den unvorstellbaren Erfahrungen, die sie vor deutschen Familiengerichten und mit dem Jugendamt gemacht hat, nachdem sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt hat.

Ich habe das Buch bisher nicht gelesen, mehr als den „Klappentext“ kenne ich daher nicht. Die Beiträge in ihrem Blog haben mich zum einen schockiert, zum anderen aber auch neugierig gemacht, mehr zu erfahren. Allerdings, ihr wisst ja, wie das mit der Zeit ist, die ist irgendwie nie vorhanden. Aber nur weil ich keine Zeit zum Lesen habe, heißt das ja nicht, dass es euch genau so geht und deswegen wollte ich euch das Buch nicht vorenthalten.[Weiterlesen]

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Nein, ihr dürft meinen Babybauch nicht einfach anfassen!

Alle Schwangeren und Mütter, die die folgende Situation kennen und sich wünschen, genau so cool zu reagieren wie Martina Hill in diesem Clip, Hände hoch!

Quelle: Youtube

Alle Hände oben? Es ist doch wirklich unglaublich, oder? Es ist quasi unmöglich, schwanger zu sein, ohne plötzlich von allen Seiten befummelt zu werden. Der Bauch gehört plötzlich nicht mehr der Frau, er gehört irgendwie allen. Weil, das ja sooo schön ist![Weiterlesen]

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Mein Selbstbewusstsein gehört mir!

Es gibt viele Möglichkeiten, einem kleinen Mädchen, aber auch einem großen Mädchen, das Selbstbewusstsein auszutreiben. Was passiert, merkt frau leider oft erst viel zu spät. Wenn sie schwach und unsicher auf all ihre Pläne schaut und sich fragt, wann sind sie mir entglitten? Wann habe ich aufgehört daran zu glauben? Wann habe ich aufgehört an mich zu glauben?[Weiterlesen]

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Liebe Freundin,

ich möchte dir heute schreiben, weil ich weiß, dass du meine Worte nicht hören willst. Aber ich muss sie trotzdem los werden, weil ich mir große Sorgen um dich mach. Es geht um deinen Mann.[Weiterlesen]

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Ist das die Gleichberechtigung, die wir wollen?

Seit einiger Zeit trage ich mich bei dem Gedanken rum, ob es bei all dem Gerede über Vereinbarkeit, Selbstverwirklichung für die Frauen, Krippen-Ausbau und Kinder möglichst früh, möglichst lange in die Betreuung, damit die Frauen finanziell unabhängig bleiben und ihre Karriere nicht versauen, letztlich nicht nur darum geht, die Frauen in der Erwerbsarbeit zu bringen, um dort ihre Arbeitskraft ausbeuten zu können. Nicht, dass ich was gegen Arbeit hätte oder gegen arbeitende Mütter, aber die Vehemenz, mit der Mütter zurück in den Job gesteuert werden, ohne das Väter im gleichen Maße aus dem Job zurück treten und die frei werdenden häuslichen Pflichten übernehmen, erstaunt mich.[Weiterlesen]

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Das neue ElterngeldPlus! Ein weiterer Schritt in Richtung mehr Gleichberechtigung?

Das BMFSFJ hat ein Video zur Erklärung des Elterngeld Plus online gestellt. Es ist ein echt nettes Video, die Protagonistin ist Bau-Ingenieurin, sie und ihr Mann teilen sich die Familienarbeit partnerschaftlich, dafür nutzen sie das Elterngeld Plus. Soweit so schön.

Letztlich ist es dann natürlich doch alles ganz anders.[Weiterlesen]

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